Elektrolyte sind Mineralstoffe, die in gelöster Form als geladene Teilchen vorliegen, vor allem Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium und Chlorid. In Sportgetränken und Hydrationsprodukten kommen sie als Salze vor, meist zusammen mit Kohlenhydraten.
Für einzelne Elektrolyte wie Magnesium und Kalium sind in der EU gesundheitsbezogene Angaben zugelassen. Ob ein Produkt sie tragen darf, hängt von der Menge je Portion ab, in der Regel sind mindestens 15 Prozent des Referenzwerts erforderlich. Die Nährwerttabelle zeigt, ob das zutrifft.
Die Begriffe beschreiben die Konzentration gelöster Teilchen im Vergleich zum Blut. Isotonische Getränke liegen etwa gleichauf, hypotonische darunter, hypertonische darüber. Die Einordnung ergibt sich aus dem Verhältnis von Kohlenhydraten und Mineralstoffen zur Flüssigkeitsmenge und steht meist auf der Packung.
Elektrolytpulver enthalten überwiegend Mineralsalze und wenig oder keine Kohlenhydrate. Klassische Sportgetränke kombinieren beides. Was für dich passt, hängt davon ab, ob du nur Flüssigkeit und Mineralstoffe oder auch Kohlenhydrate zuführen möchtest.
Entscheidend sind die Mengen der einzelnen Mineralstoffe je Portion. Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium einzeln, nicht als Sammelposition. Dazu die Menge Wasser, auf die eine Portion angerührt wird. Erst beide Angaben zusammen machen zwei Produkte vergleichbar.
Jeder Mineralstoff ist einzeln mit Menge je Portion angegeben. Die Anzahl der Portionen je Packung steht dabei. Und die empfohlene Wassermenge ist genannt. Steht nur eine Sammelposition wie Elektrolyt-Mischung mit Gesamtgewicht, ist kein Vergleich möglich.